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MIT-Kurs - Mobbing-Interventions-Team 2018/19 3. Netzwerktreffen Interventionsabläufe vergleichen und verabreden, Erfahrungen austauschen

Das Thema „Mobbing unter Schülerinnen und Schülern“ hat in der Öffentlichkeit nach wie vor große Bedeutung. Mobbingprozesse können in allen Altersstufen und Schulformen stattfinden und führen bei den betroffenen Schülerinnen und Schülern...

Veranstaltungsort: VHS Meppen
Schulform: BBS, FÖS, GS, GYM, HS, RS, Sek I
Datum: Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben
Referenten: Claudia Sakautzky-Peters, Stefan Hühne, Markus Schulenkorf

Das Thema „Mobbing unter Schülerinnen und Schülern“ hat in der Öffentlichkeit nach wie vor große Bedeutung. Mobbingprozesse können in allen Altersstufen und Schulformen stattfinden und führen bei den betroffenen Schülerinnen und Schülern nicht nur zur Beeinträchtigung ihrer Leistungsbereitschaft, sondern hinterlassen in der körperlichen und geistigen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen deutliche Spuren. Mobbing zu erkennen und die richtigen Handlungsschritte einzuleiten, ist daher eine wichtige pädagogische Aufgabenstellung.

Vor diesem Hintergrund möchte ich Ihnen das Gewaltpräventionsprojekt „Mobbing-Interventions-Team in der Schule / MIT“ vorstellen. Im Rahmen dieses Projektes werden Lehrkräfte/Schulsozialpädagoginnen und –pädagogen qualifiziert, Mobbing zu erkennen und auf das Präventionskonzept ihrer Schule abgestimmte Strategien zur Bearbeitung und Verhinderung solcher Prozesse zu entwickeln und umzusetzen.
Parallel dazu wird die strukturelle Etablierung des MIT-Teams in der Schule gemeinsam mit Schulleiterinnen und Schulleitern erarbeitet.

Zielsetzungen
Seit 2007 wird dieses Projekt für allgemeinbildende Schulen von der Niedersächsischen Landesschulbehörde angeboten, um die Schulen bei der Erreichung u.a. folgender Zielsetzungen zu unterstützen:
- Stärkung einer Schulkultur der Achtsamkeit und Wertschätzung
- Ausbau und Stärkung des schuleigenen Beratungs- und Unterstützungsangebotes im Rahmen des Sicherheits- und Präventionskonzeptes der Schule
- Schaffung einer Anlaufstelle in der Schule für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte u.a. zur frühzeitigen Erkennung von möglichen Mobbingprozessen unter Schülerinnen und Schülern
- Entwicklung von Präventions- und Interventionsmaßnahmen gegen Mobbing unter Schülerinnen und Schülern

Qualitätsentwicklung in der Schule
Die Etablierung des Mobbing-Interventions-Teams in der Schule im Rahmen des schuleigenen Sicherheits- und Gewaltpräventionskonzeptes (Rd.Erl. MK, MI, MJ v.2016).
Berührt sind die Fragestellungen, wie die Schule Ausgrenzung und Abwertung wahrnimmt, entsprechende Maßnahmen ergreift und ein förderliches Lernklima schafft, das gekennzeichnet ist durch Achtsamkeit und Wertschätzung im Sinne einer guten gesunden Schule.

Aufgaben des MIT
Welche Aufgaben das MIT konkret in der Schule übernehmen soll wird im Verlauf des Projektes mit den jeweiligen Schulleiterinnen und Schulleitern im Rahmen der „Auftragsklärung“ festgelegt.
Eine Aufgabe könnte es sein, Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen und Eltern bereits bei einem Verdacht auf mögliche Mobbingprozesse zu beraten.
Bei konkreten Mobbing-Vorfällen unter Schülerinnen und Schülern kann das Team die Durchführung von Anti-Mobbing-Trainings in den betroffen Gruppen oder Klassen anbieten.

Drei Netzwerktreffen mit Schulleiterinnen und Schulleitern
Im Verlauf des Projektes entwickelt und etabliert jede Schule ein auf ihre Bedürfnisse und Ziele (Leitbild, Schulprogramm) abgestimmtes Konzept für den Einsatz des Mobbing-Interventions-Teams in der Schule. Zur Unterstützung der nachhaltigen Implementierung des MITs und des Konzeptes im Rahmen der Qualitätsentwicklung der Schule werden die Schulleiterinnen und Schulleiter der beteiligten Schulen neben dem Auftakt-Nachmittag zu insgesamt drei Netzwerknachmittagen eingeladen.
Ein Gesichtspunkt hierbei ist die Weiterentwicklung der Vernetzung der Schule mit der Polizei und weiteren außerschulischen Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

Projektumfang

Insgesamt umfasst das Projekt „Mobbing-Interventions-Team in der Schule“ eine Auftaktveranstaltung, fünf Ausbildungsmodule für Lehrkräfte/Schulsozialpädagog(inn)en und 3 Netzwerknachmittage. Das Vorhaben erstreckt sich insgesamt über ein Schuljahr.

Module 1 und 2: 24.09.2018 von 09:30 Uhr - 17:30 Uhr
25.09.2018 von 09:30 Uhr - 15:30 Uhr
1. Netzwerktreffen: 26.11.2018 von 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Module 3 und 4: 13.12.2018 von 09:30 Uhr - 17:30 Uhr
14.01.2019 von 09:30 Uhr - 17:30 Uhr
2. Netzwerktreffen: 06.02.2019 von 15:00 Uhr - 18:00 Uhr
Modul 5: 19.03.2019 von 09:30 Uhr - 17:30 Uhr

Der Termin für das 3. Netzwerktreffen wir mit den Teilnehmern/innen direkt abgesprochen.

Wichtiger Hinweis :
Die Auftaktveranstaltung, die Ausbildungsmodule und die Netzwerktreffen haben jeweils eine eigene Kursnummer, die in der VeDaB ausgewiesen ist.
Das Qualifizierungsmodul kann nur wahrgenommen werden, wenn sich die Schule ebenfalls zu den Netzwerk-treffen und der Auftaktveranstaltung anmeldet.


Veranstaltungsort: VHS Meppen
Schulform: BBS, FÖS, GS, GYM, HS, RS, Sek I
Datum: Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben
Referenten: Claudia Sakautzky-Peters, Stefan Hühne, Markus Schulenkorf
Kosten: kostenfreies Angebot
Zielgruppe: 2 - 4 Lehrkräfte/Schulsozialpädagogen pro Schule (die Mitglieder des zukünftigen MITs der Schule)
Veranstalter: Kompetenzzentrum Papenburg Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland
Veranstaltung Nr.: KPAP.HÖB 19-500-508


Anmeldung: Aus dienstrechtlichen Gründen erfolgt die Anmeldung für die Fortbildungsangebote über die Veranstaltungsdatenbank (VeDaB) des Landes Niedersachsen.

Hier gelangen Sie direkt zur Anmeldemaske der VeDaB.

Basisfortbildung zur Einführung der inklusiven Schule in der Sekundarstufe I Modul 4

Lehrerfortbildung in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen
Kultusministerium und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)
 
Das Niedersächsische Kultusministerium und das Niedersächsische
Landesin...

Veranstaltungsort: Historisch-Ökologische Bildungsstätte HÖB
Schulform: Sek I
Datum: Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben
Referenten: Jana Cuijpers, Maren Block

Lehrerfortbildung in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen
Kultusministerium und dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ)

Das Niedersächsische Kultusministerium und das Niedersächsische
Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung bieten über die Kompetenzzentren die Fortbildung für Lehrkräfte des Sekundarbereichs I zur Einführung der inklusiven Schule an. Die Fortbildung umfasst vier Module á zwei Tage.

Die Themenbereiche der Module sind unter anderem:

• Grundlagen inklusiver Bildung
• Inklusion und Schulentwicklung
• Unterrichtsgestaltung
• Unterrichtsdidaktik zur Unterstützung der inklusiven Bildung
• Lernförderung, Prävention, Intervention
• Emotionale & soziale Entwicklung von Schüler/innen
• Formen der Kooperation
• Diagnostik, Förderplanung, Beratung
• Erfahrungsaustausch und Reflexion, gegenseitige

Vorstellung von erfolgreichen Umsetzungsmodellen.


Bitte melden Sie sich direkt über www.vedab.de
für jedes einzelne Modul an.

Veranstaltungsort: Historisch-Ökologische Bildungsstätte HÖB
Schulform: Sek I
Datum: Zeitpunkt wird noch bekannt gegeben
Referenten: Jana Cuijpers, Maren Block
Kosten: kostenfreies Angebot
Zielgruppe: Lehrer/innen für den Sekundarbereich I
Veranstalter: Kompetenzzentrum Papenburg Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland
Veranstaltung Nr.: KPAP.HÖB 18-547-5


Anmeldung: Aus dienstrechtlichen Gründen erfolgt die Anmeldung für die Fortbildungsangebote über die Veranstaltungsdatenbank (VeDaB) des Landes Niedersachsen.

Hier gelangen Sie direkt zur Anmeldemaske der VeDaB.